Sportbootführerschein SRC: Prüfungsfragen & Antworten 2026

Originale Prüfungsfragen der Sportbootführerschein SRC – mit den richtigen Antworten und Erklärungen. Der vollständige Fragenkatalog umfasst 180 Fragen, die du alle kostenlos online üben kannst.

Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2018

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Alle Prüfungsfragen zur Sportbootführerschein im Überblick

Prüfungsfragen für Sportbootführerschein SRC

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sportbootführerschein SRC vor.

  1. 1.Mobiler Seefunkdienst' ist mobiler Funkdienst...

    • zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen bzw. zwischen Seefunkstellen untereinander
    • zwischen tragbaren Funkstellen an Bord eines Seefahrzeuges
    • ausschließlich zwischen Seefunkstellen
    • zwischen Funkstellen, für die keine Zuteilung (Ship Station Licence) notwendig ist

    Erklärung: Der mobile Seefunkdienst umfasst Funkverkehr zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen sowie zwischen Seefunkstellen untereinander. Tragbare Funkstellen an Bord fallen unter den mobilen Seefunkdienst über Satelliten bzw. Bordfunk, sind aber nicht die Definition des mobilen Seefunkdienstes im Seefunk.

    Infografik zur Erklärung: Mobiler Seefunkdienst' ist mobiler Funkdienst...
  2. 2.Welche Funktion hat das 'GMDSS' (Global Maritime Distress and Safety System)?

    • Hilfe in Seenotfällen und Sicherung der Schifffahrt durch schnelle und genaue Alarmierung im Seenotfall
    • Koordinierung der Alarmierung von Seefunkstellen im Seenotfall
    • Positionsbestimmung des Havaristen durch geostationäre Satelliten
    • Störungsfreier Funkverkehr im Seenotfall

    Erklärung: GMDSS ist das weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem zur schnellen, standardisierten Alarmierung und Koordinierung von Hilfe im Seenotfall. Es erhöht die Sicherheit der Schifffahrt, indem Notrufe mit Positions- und Identifikationsdaten zuverlässig übermittelt werden.

    Infografik zur Erklärung: Welche Funktion hat das 'GMDSS' (Global Maritime Distress and Safety System)?
  3. 3.Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?

    • Schnelle und genaue Alarmierung in Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfällen
    • Schnelle Alarmierung nur in Notfällen
    • Schnelle und genaue Alarmierung in Not- und Dringlichkeitsfällen
    • Schnelle und genaue Alarmierung in Not- und Sicherheitsfällen

    Erklärung: GMDSS wurde eingeführt, um weltweit eine schnelle und zuverlässige Alarmierung und Kommunikation für Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen sicherzustellen. Es deckt damit nicht nur Seenot, sondern auch dringliche Lagen und Sicherheitsinformationen für die Schifffahrt ab.

    Infografik zur Erklärung: Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?
  4. 4.Welche Aufgaben hat die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU])?

    • Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) legt die grundlegenden Regelungen für die internationale Telekommunikation fest
    • Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) legt für alle Nationen der UN, die weltweit Seeschifffahrt betreiben, die Mindeststandards hinsichtlich der Funkausrüstung von Seeschiffen fest
    • Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) führt als internationale Verkehrsbehörde weltweit die Überwachung des Funkverkehrs durch
    • Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) rechnet die Gebühren von weltweiten Seefunkgesprächen ab

    Erklärung: Die ITU ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und setzt den internationalen Rahmen für Telekommunikation, zum Beispiel für Frequenzzuweisungen und Funkregeln. Mindeststandards für Schiffsfunk, Überwachung des Funkverkehrs oder Gebührenabrechnung gehören nicht zu ihren Aufgaben.

    Infografik zur Erklärung: Welche Aufgaben hat die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU])?
  5. 5.Was regelt die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk, engl. Radio Regulations [RR])?

    • Die Vollzugsordnung für den Funkdienst (RR) regelt u. a. die Zuweisung von Frequenzbereichen an die Funkdienste und die Betriebsverfahren im Seefunkdienst
    • Die Vollzugsordnung für den Funkdienst (RR) regelt die Ausrüstung von Seeschiffen bezüglich der Funkeinrichtung
    • Die Vollzugsordnung für den Funkdienst (RR) regelt den freien Funkverkehr zwischen den Seefahrt betreibenden Nationen
    • Die Vollzugsordnung für den Funkdienst (RR) regelt die Benutzung von Radaranlagen auf Seeschiffen auf See und in Häfen

    Erklärung: Die VO Funk (Radio Regulations, RR) ist das internationale Regelwerk der ITU für den Funkdienst. Sie legt u. a. fest, welche Frequenzbereiche welchen Funkdiensten zugewiesen sind, und beschreibt die Betriebsverfahren, z. B. im Seefunkdienst.

    Infografik zur Erklärung: Was regelt die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk, engl. Radio Regulations [RR])?
  6. 6.Welche Publikationen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) enthalten speziell für die Sportschifffahrt Informationen zum Seefunk?

    • Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt
    • Nautisches Jahrbuch
    • Nachrichten für Seefahrer
    • Mitteilungen für Seefunkstellen und Schiffsfunkstellen

    Erklärung: Der „Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt“ ist eine BSH-Publikation mit speziell auf die Sportschifffahrt zugeschnittenen Angaben zum Seefunk, z. B. Funkstellen, Kanäle und Verfahren. Die anderen genannten Veröffentlichungen sind allgemein nautisch (Nautisches Jahrbuch), sicherheitsbezogen (Nachrichten für Seefahrer) oder richten sich an Funkstellen/Schiffsfunkstellen ohne Sportschifffahrt-Fokus.

    Infografik zur Erklärung: Welche Publikationen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) enthalten speziell für die Sportschifffahrt Informationen zum Seefunk?
  7. 7.Was ist eine 'Küstenfunkstelle'?

    • Ortsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes
    • Funkstelle an Bord eines Schiffes im Küstenbereich, über die wichtige Informationen für die Seeschifffahrt verbreitet werden
    • Funkstelle des Rundfunkdienstes zur Übermittlung von Wetternachrichten für die Schifffahrt
    • Funkstelle an Bord eines Schiffes für den Empfang von Funkgesprächen aus dem Mobilfunknetz

    Erklärung: Eine Küstenfunkstelle ist eine ortsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes an Land, die den Funkverkehr mit Seefunkstellen an Bord abwickelt. Sie dient unter anderem der Abwicklung von Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie der allgemeinen Kommunikation im Küstenbereich.

    Infografik zur Erklärung: Was ist eine 'Küstenfunkstelle'?
  8. 8.Was bedeutet 'öffentlicher Funkverkehr'?

    • Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten dient
    • Funkverkehr, der im Gegensatz zum Nichtöffentlichen Funkverkehr unverschlüsselt abgewickelt wird
    • Funkverkehr, der von jeder Seefunkstelle abgehört werden muss
    • Funkverkehr, der nicht dem Fernmeldegeheimnis und dem Abhörverbot unterliegt

    Erklärung: Öffentlicher Funkverkehr ist Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten zur Verfügung steht. Er ist damit nicht auf einen geschlossenen Nutzerkreis oder eine bestimmte Organisation beschränkt.

    Infografik zur Erklärung: Was bedeutet 'öffentlicher Funkverkehr'?
  9. 9.Für die Teilnahme am öffentlichen Funkverkehr ist – im Gegensatz zur Teilnahme am Nicht-öffentlichen Funkverkehr – zusätzlich erforderlich …

    • Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft
    • Besitz eines Seefunkzeugnisses
    • Zulassung des Funkgeräts
    • Zuteilung (Ship Station Licence)

    Erklärung: Öffentlicher Funkverkehr umfasst gebührenpflichtige Verbindungen über eine Küstenfunkstelle ins öffentliche Telefonnetz; dafür ist ein Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft zur Gebührenabrechnung nötig. Nicht-öffentlicher Funkverkehr (z. B. Schiff-Schiff) erfordert diesen Abrechnungsvertrag nicht.

    Infografik zur Erklärung: Für die Teilnahme am öffentlichen Funkverkehr ist – im Gegensatz zur Teilnahme am Nicht-öffentlichen Funkverkehr – zusätzlich erforderlich …
  10. 10.Wodurch erfährt eine Seefunkstelle von einer Küstenfunkstelle, dass dort Nachrichten für sie vorliegen?

    • Individuelle Benachrichtigung oder Abhören von Sammelanrufen
    • Individuelle Benachrichtigung durch die Abrechnungsgesellschaft
    • Individuelle Benachrichtigung mittels SMS oder E-Mail
    • Öffentliche Benachrichtigung mittels NAVTEX

    Erklärung: Küstenfunkstellen kündigen bereitliegende Nachrichten entweder durch eine individuelle Benachrichtigung an oder über Sammelanrufe, die von Seefunkstellen abgehört werden. Abrechnungsgesellschaften, SMS/E-Mail und NAVTEX gehören nicht zum Verfahren der Seefunkabwicklung für solche Nachrichten.

    Infografik zur Erklärung: Wodurch erfährt eine Seefunkstelle von einer Küstenfunkstelle, dass dort Nachrichten für sie vorliegen?
  11. 11.Was sind die Abrechnungsgrundlagen für ein Seefunkgespräch über eine deutsche Küstenfunkstelle?

    • Gesprächsdauer und Preis der Verrechnungseinheiten
    • Gesprächsdauer und Entfernung zur Küstenfunkstelle
    • Gesprächsdauer und Frequenznutzungsgebühren
    • Gesprächsdauer und Dringlichkeit des Gesprächs

    Erklärung: Bei Seefunkgesprächen über deutsche Küstenfunkstellen erfolgt die Abrechnung nach der Gesprächsdauer und der Anzahl bzw. dem Preis der Verrechnungseinheiten. Entfernung, Frequenzgebühren oder die Dringlichkeit beeinflussen die Gebühren nicht.

    Infografik zur Erklärung: Was sind die Abrechnungsgrundlagen für ein Seefunkgespräch über eine deutsche Küstenfunkstelle?
  12. 12.Was ist eine 'Sea-Area' im GMDSS?

    • Festgelegtes Seegebiet
    • International festgelegtes Seewarngebiet
    • Im NAVTEX bestimmtes Seegebiet
    • Weltweites Raster zum schnellen Auffinden von verunglückten Fahrzeugen

    Erklärung: Eine Sea-Area ist im GMDSS ein festgelegtes Seegebiet, das nach Funkabdeckung und verfügbaren Alarmierungswegen (z. B. UKW-DSC, MF/HF, Inmarsat) definiert ist. Daraus ergeben sich die vorgeschriebenen Ausrüstungs- und Betriebsanforderungen für die Seefunkanlage.

    Infografik zur Erklärung: Was ist eine 'Sea-Area' im GMDSS?

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Weiterführend

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